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Welthandel am Pokertisch
Neue Kampagne für Brot für alle/Fastenopfer
Weltweit hungern mehr als eine Milliarde Menschen. Zu einem grossen Teil, weil Nahrungsmittel wie Spiel-Chips herum geschoben werden: je nachdem, wo die Gewinnaussichten am besten sind. Grundsätzlich gibt es auf der Welt genügend Nahrungsmittel. Ein Problem ist aber, dass die Industrienationen den mit Abstand grössten Teil für sich beanspruchen und alles im Überfluss besitzen. Die neue Kampagne für den Entwicklungsdienst Brot für alle/Fastenopfer soll auf diesen Nahrungspoker aufmerksam machen. Und bei den Leuten das Interesse wecken, die Website «rechtaufnahrung.ch» zu besuchen. Denn jeder Konsument kann helfen, dieses Problem zu lösen: indem er Fair-Trade-Produkte kauft. Die Kampagne ist ab Mitte Februar im TV, auf Plakaten, in Anzeigen und im Internet zu sehen.
(Februar 2010)
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